Zu Gast bei der Leipziger Buchmesse:

Jiří Kratochvil, geboren 1940 in Brünn, lebt in Moravský Krumlov. Er debütierte 1964 in Literaturzeitschriften und erhielt von 1968 bis 1989 ein politisch bedingtes Publikationsverbot. Erst nach dem Ende des Kommunismus erschienen seine bisher 25 Werke (Romane, Erzählungen, Essays und Theaterstücke). Kratochvil, in den 1990er-Jahren als der führende Repräsentant der tschechischen Postmoderne bezeichnet, wurde mit bedeutenden Literaturpreisen wie etwa dem Jaroslav-Seifert-Preis ausgezeichnet. Zuletzt bei Braumüller erschienen: „Brünner Erzählungen“ (2009), „Das Versprechen des Architekten“ (2010), „Femme fatale“ (2011) sowie „Gute Nacht, süße Träume“ (2015).

Foto: Barbara Niggl Radloff

 

Die Causa Neufundländer

Die Causa Neufundländer

Neuerscheinungen:

  • "Die Causa Neufundländer", übers. v. Nina Ritschl, Větrné mlýny in Kooperation mit Wieser Verlag 2019

In den Werken von Jiří Kratochvil spiegelt sich seine Faszination vom Genius Loci Brünn und vom Wankelmut der Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts wider. Er knüpft seine Erzählungen nach Spinnenart: dehnbar und stabil, gründlich aufgebaut, aber auch trügerisch, betörend, hinterlistig. 

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