Petr Borkovec, geboren 1970 in Louňovice pod Blaníkem (Launiowitz), in Mittelböhmen, ist Dichter, Übersetzer und Publizist. Er wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Jiří Orten Preis (1995) und dem Hubert Burda Preis für junge Lyrik (2002). Im Sommersemester 2003 übernahm er die 5. Dresdner Poetik-Dozentur zur Literatur Mitteleuropas. 2004/5 verbrachte er auf Einladung des DAAD als Writer in Residence in Berlin. Die Gedichte von Petr Borkovec wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Den Residenzaufenthalt in Leipzig möchte er zur Vollendung seines aktuellen Buches „Niemand liebt einen Mann, der sich in einem Spiegel verbrennt" nutzen. Es handelt sich dabei um drei Kurzgeschichten, die von partnerschaftlichen Beziehungen handeln.

In Tschechien veröffentlichte Petr Borkovec zuletzt „Lido di Dante“, Fra 2017. Auf Deutsch erschienen: „Nadelbuch“, Edition Korrespondenzen 2003, „Aus dem Binnenland: drei Arten zu übersetzen“, Thelem Verlag 2006 sowie „Liebesgedichte“, Edition Korrespondenzen 2014.

Foto: Jana Plavec

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