Blickwechsel: Drei Fragen an Roman Israel aus Brünn

Der "Blickwechsel" zwischen Leipzig und Brünn steht im Mittelpunkt des Residenzautorenaustauschs. Daher erzählt in unserer gleichnamigen Reihe jeden Monat eine andere Autorin / ein anderer Autor, wie sie / er die jeweilige Stadt und ihre Menschen erlebt und welche Inspiration dies für die eigene Arbeit bedeuten kann.

Im November laden wir ein zum "Blickwechsel" mit Roman Israel aus Brünn und bitten ihn, uns zu erzählen:

Wenn ich durch Brünn gehe, dann sehe ich …

… ein gut aufeinander abgestimmtes Nebeneinander von Alt und Neu, ein dynamisches Zentrum mit vielen interessanten Bars und Cafés, Theatern und Ausstellungen und jungen Menschen. Gelassene Hektik. Ein kleines Prag, das man zu Fuß durchqueren kann. Eine Kompaktheit mit Charme. Eine Stadt, in der es sich als Autor gut arbeiten lässt.

Wenn ich die Menschen der Stadt beobachte, wüsste ich von ihnen gern …

… welche Bedeutung für sie der Freiheitsplatz hat (derzeit ist dort der Weihnachtsmarkt aufgebaut), und warum sie glauben, warum er so heißt, wie er heißt. (Bisher konnte mir das niemand so genau beantworten.)

Für meine eigene Arbeit beflügelt mich ...

Der schöne Blick morgens auf den Spielberg. Die erfrischende Andersartigkeit im Gegensatz zum hektischen Prag. Die abwechslungsreiche Stadtarchitektur. Die belebte Innenstadt. Die hügelige Landschaft. Brünn ist eine Stadt mit Lebenskraft. Die Innenstadt pulsiert. Das gefällt mir. Es ist ein Ort, wo die Kreativität zu Hause ist, einer, an dem man sich nicht satt sehen kann.

Foto: Roman Israel

Hashtags: 
#l19cz #lbm19

Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keinen Programmpunkt des Tschechischen Kulturjahres und abonnieren Sie unseren Newsletter.

Drupal ᐬrts Drupal Váš Expert Na Drupal Web