Zu Gast bei der Leipziger Buchmesse:

Der jüdisch-tschechische Schriftsteller Martin Vopěnka, Jahrgang 1963, hat Atomphysik und Mathematik in Prag studiert. Schon in seiner Kindheit fing er zu schreiben an. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus entschied er sich, sein Leben ganz der Literatur zu widmen – als Autor und Verleger. Martin Vopěnka ist Inhaber des Verlages Práh und zugleich Vorsitzender des tschechischen Buchhändler- und Verlegerverbandes. Er ist Preisträger des "Golden Ribbon Awards" in der Kategorie Jungendliteratur 2016 für sein Werk Nová Planeta (Newumänische Planet). In der gleichen Katgorie war er bereits 2014 nominiert. Seine Bücher wurden ins Englische, Polnische, Russische, Arabische und Rumänische  übersetzt. In seinen Romanen schöpft Vopěnka nicht nur aus seinem Studium der Naturwissenschaften, er lässt sich auch von seinen Reisen inspirieren, die ihn unter anderem nach Chile, Argentina, Island und die Antarktis führten. 

Auf Tschechisch erschienen u.a.:

Můj bratr mesiáš (Mladá fronta, 2017)

Nová planeta: Prastarý příběh z daleké budoucnosti (Mladá fronta, 2015)

Pátý rozměr (Kniha Zlín, 2009)

Moje cesta do ztracena (Mladá fronta, 2005)

Kameny z hor (Mladá fronta, 1989)

Foto: David Konečný

Neuerscheinungen

Meine Reise ins Ungewisse

Neuerscheinung: "Meine Reise ins Ungewisse", übers. v. Raija Hauck, Drava, 2019, gefördert durch das Kultusministerium der Tschechischen Republik...

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