Kamila Černá ist Publizistin, Leiterin der Publikationsabteilung des Theaterinstituts und Redakteurin der Zeitschrift Czech Theatre. Außerdem kuratiert sie das internationale Festival THEATER in Pilsen.

Ondřej Černý war Direktor des Theaterinstituts und des Nationaltheaters in Prag und ist heute Generaldirektor der Tschechischen Zentren. Er ist Chefredakteur von „Svet a Divadlo“ (1995), Prag.

Ondřej Svoboda ist Leiter des Theaterinstituts in Prag. 

Neuerscheinungen:

  • "Theater der Zeit – Spezial." Tschechien/ Czech Republic, Zweisprachig: Deutsch/ Englisch, Theater der Zeit 2018, gefördert vom Kultusministerium der Tschechischen Republik

Mit diesem Spezial Tschechien geben die Zeitschriften Czech Theatre und Theater der Zeit einen Einblick in das zeitgenössische tschechische Theater, stellen die wichtigsten Bühnen des Landes vor, schauen auf die Freie Szene und den Tanz und befragen die neue Generation tschechischer Dramatiker. Die Geschicke des tschechischen Theaters spiegelten immer die Geschicke der böhmischen Länder wider. Ungewöhnlich dabei ist das Maß, in dem das tschechische Theater die Geschichte und die politische Entwicklung des Landes mit beeinflusst hat, angefangen mit dem Prozess der nationalen Emanzipation im 18. und 19. Jahrhundert bis hin zur Samtenen Revolutionvon 1989, als das Theater eine wesentliche gesellschaftspolitische Rolle spielte und als ein weltberühmter Dramatiker Staatsoberhaupt wurde. Obwohl dieses Heft vor allem den Status Quo des tschechischen Gegenwartstheaters beschreibt und seine wesentlichen Protagonisten vorstellt, kommen auch historische Reflexionen mit zur Sprache, die die Entwicklungslinien der Theaterkultur entlang der politischen Brüche skizzieren.

  • "Von Tieren und Menschen. Neue Theaterstücke aus Tschechien", Theater der Zeit, Herbst 2018, gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Václav Havels kürzlich wiederentdecktes Stück "Das Schwein" ist die skurrile Geschichte seines Versuchs, ein Schwein für ein Festmahl zu bekommen – die Parabel einer Welt, in der Anstand und Höflichkeit vergeblich gegen Engstirnigkeit und Egoismus ankämpfen. "Olga" von Anna Saavedra ist das berührende Porträt der Dissidentin und späteren First Lady Olga Havlová (1933-1996), der wichtigsten Vertrauten von Václav Havel, einer Frau von außergewöhnlicher innerer Stärke, Mut und Unabhängigkeit. In "Wunder im schwarzen Haus" blickt Milan Uhde mit einem düster-komischen Blick auf eine zerstrittene Familie, ihre Illusionen und Missverständnisse, und führt uns zu den historischen Wurzeln all ihrer Probleme zurück. "Poker Face" von Petr Kolečko ist eine Tragikomödie über die Samtene Revolution, über verlorene Illusionen, Politik und das Spiel um Geld, nicht nur bei Pokern. Petr Zelenkas "Věra" ist die alternde Besitzerin einer Casting-Agentur, die erst ihre Familie und dann noch ihren Job verliert. Die Welt der Unterhaltung als Nukleus einer zynischen Gegenwart.

 

 

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