Zu Gast bei der Leipziger Buchmesse: 

Michal Alvaz ist ein tschechischer Schriftsteller, Essayist, Dichter und Übersetzer. Er arbeitet als Forscher im Prager Zentrum für theoretische Studien. Er hat einen Essay über Derrida, ein meditatives Buch über Borges und eine philosophische Studie über die Sicht publiziert. 2005 hat er den Jaroslav Seifert Preis für seinen Roman "Leere Straßen" (Prázdné ulice) bekommen. 

Neuerscheinung:

  • "Die Rückkehr des alten Warans", übers. v. Veronika Siska, Wieser Verlag 2019 gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Was macht eigentlich einen magischen Realisten, Phantasten, Surrealisten aus? Auf jeden Fall handelt es sich dabei um Schlüsselfiguren der tschechischen Literatur nach 1989. Als Philosoph neuer Welten, Denker des Möglichen und Unmöglichen nimmt Ajvaz die Einflüsse des Surrealismus, der absurden Grotesken und Experimente in sich auf. Als Reisender jenseits der Grenzen der Wirklichkeit. Als Autor all jener, die mit geschlossenen Augen träumen und dichten. Seine Literatur ist gleichzeitig Theater, Malerei und Film – und macht der Forderung "Alle Macht der Phantasie!" alle Ehre.

Auf Deutsch erschienen:

"Flaneure in der tschechischen Literatur", Königshausen & Neumann 2017

Foto: CzechLit

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