Zu Gast bei der Leipziger Buchmesse:

Matěj Spurný - Der Autor und Historiker wurde 1979 in Prag geboren. Er studierte Geschichte und Internationale Studien an der Karlsuniversität in Prag. Seine Forschungsschwerpunkte sind "Sozialgeschichte nach 1945", "Nationalismus und Multiethnizität" sowie "Geschichte der Diktaturen". Matěj Spurný promovierte im Jahr 2010 am Institut der Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität. Seit dem Jahr 2012 arbeitet er am Institut für zeitgenössische Geschichte der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik. Er publizierte Aufsätze über die Problematik der tschechisch-deutschen Beziehungen in Lidové noviny, in der Wochenzeitung Respekt und in der Zeitschrift Souvislosti. Seine Arbeit über den tschechischen Zwischenkriegsnationalismus ist in der Zeitschrift des Nationalmuseums erschienen. Er ist Mitautor der Ausstellung und des Buches "Zmizelé Sudety" (Die verschwundenen Sudeten). In den Jahren 2004-2005 studierte er als Stipendiat am Studienkolleg zu Berlin an der Humboldt-Universität. 

Auf Deutsch erschienen:

"Flucht und Vertreibung. Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Sachsen, Niedersachsen und Nordböhmen", Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Brücke-Most-Stiftung, 2008

Auf Tschechisch:

"Most do budoucnosti. Laboratoř socialistické modernity na severu Čech", 2016

"Nejsou jako my. Česká společnost a menšiny v pohraničí (1945-1960)", 2011

"Bijeme na poplach! Německá publicistika proti nacistickému nebezpečí (1930-1933)", 2009

Foto: David Konecny

 

 

 

 

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