Ondřej Cikán (* 1985 in Prag), lebt seit 1991 in Wien, ist klassischer Philologe, Autor, Übersetzer, Filmregisseur. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den altgriechischen Abenteuerromanen, von denen auch sein eigener Roman „Menandros & Thaïs“ (Labor, 2011) geprägt ist. Dieser wurde 2016 in der Regie von Antonín Šilar und Ondřej Cikán abendfüllend, auf Tschechisch und Deutsch verfilmt (www.menandros.cz). Cikáns Werke sind oft von der tschechischen Literatur inspiriert, wie z.B. sein Langgedicht „Prinz Aberjaja“ (Labor, 2013) vom Märchen „Princ Bajaja“ von Božena Němcová. Aus dem Griechischen ins Deutsche übersetzte er gemeinsam mit Georg Danek den Roman „Daphnis und Chloë“ des Longos (Kētos, 2018), aus dem Griechischen ins Tschechische gemeinsam mit Markéta Kulhánková das byzantinische Epos „Digenis Akritis“ (Mervart, 2018). Er ist Übersetzer des Liebesepos „Mai“ von Karel Hynek Mácha (Labor, 2012). 2002 gründete er gemeinsam mit Anatol Vitouch „Die Gruppe“, aus der 2018 der Verlag Kētos entstand (www.ketos.at).

Übersetzungen zur Leipziger Buchmesse 2019:

Foto: York Sander

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