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Michal Ajvaz, „Města“ („Städte“), Roman, Druhé město 2019, Leseprobe übersetzt von Veronika Siska

Michal Ajvaz ist in Tschechien bekannt als Vertreter des ‚magischen Realismus‘, seine Werke zeichnen sich durch absurde Komik und eine phantastische, symbolistische Ästhetik aus. In seinem neuen Roman „Města“ („Städte“) verspricht der Erzähler der Frau seines alten Freundes Stephen, in Stockholm nach einem mysteriösen Flash-Laufwerk zu suchen. Dort ist es aber nicht mehr zu finden, und so folgt der Erzähler dessen Spuren.

15. 03. 2020

Viktorie Hanišová, „Houbařka“ („Die Pilzsammlerin“), Roman, Host 2018, Leseprobe übersetzt von Raija Hauck

Viktorie Hanišová gehört zu den viel versprechenden tschechischen Autor_innen der jüngeren Generation. Ihr neuer Roman „Houbařka“ („Die Pilzsammlerin“) handelt von dem Versuch, einem Trauma zu entkommen: Sarah verbirgt ein Familiengeheimnis, welches sie seit ihrer Kindheit mit sich herumträgt und zu vergessen bemüht. Dazu wählt sie das vereinsamte Leben in einer Familienhütte im Böhmerwald, wo sie sich durch das Sammeln von Pilzen ernährt.

15. 03. 2020

Jan Němec, „Možnosti milostného románu“ („Möglichkeiten des Liebesromans“), Roman, Host 2019, Leseprobe übersetzt von Martin Mutschler

Jan Němec, Träger des Literaturpreises der Europäischen Union, hat seinen jüngsten Roman „Možnosti milostného románu“ („Möglichkeiten des Liebesromans“) genannt. Darin erzählt er die Geschichte einer großen Liebe und sechsjährigen Beziehung. Das eigentliche Drama spielt jedoch woanders: in dem eigensinnigen und quälenden Bedürfnis zu verstehen, warum diese zu Ende ging, und wie aus den Trümmern einer Liebesbeziehung ein Liebesroman entsteht. Dies geschieht im Rekurs auf Metatexte wie die „Göttliche Komödie“ bis hin zu Artikeln der Boulevardpresse.

15. 03. 2020

Marek Šindelka, „Svatá Barbora“ („Heilige Barbara“), Graphic Novel, Lipnik 2016, Leseprobe übersetzt von Doris Kouba

Marek Šindelka ist einer der in Tschechien meist geschätzten und im Ausland gefragtesten Schriftsteller. Seine Graphic Novel „Svatá Barbora“ („Heilige Barbora“) ist geschrieben und gezeichnet nach einem realen Fall, der die tschechische Gesellschaft vor zehn Jahren bewegte: In einem kleinen Ort wurde ein Pflegekind entdeckt, das offenbar über Jahre im Keller gefoltert wurde. Im Laufe der Ermittlungen zeigte sich aber, dass es kein Kind, sondern eine erwachsene Frau war. Während der Aufklärungsarbeit verschwand sie, bis heute fehlt von ihr jede Spur.

15. 03. 2020

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