Gast der Leipziger Buchmesse 2019:

Jáchym Topol, 1962 in Prag geboren, war nicht nur der Star des literarischen Untergrunds vor 1989 sondern ist auch heute noch einer der bekanntesten tschechischen Autoren. Als Sechzehnjähriger unterzeichnete er die Charta 77, 1985 begründete er das Magazin "Revolver Revue". Seine Zeit als Wehrpflichtiger verbrachte er mit anderen Intellektuellen in der Irrenanstalt, später arbeitete als Heizer und Lagerarbeiter. In den 90er-Jahren studierte er Ethnologie und bereiste als Journalist für die Wochenzeitung "Respekt" Osteuropa. 1988 erschien in Samizdat sein erster Gedichtband "Ich liebe Dich bis zum Irrsinn", 1992/93 folgten "Am Dienstag gibt es Krieg" und "Ausflug zur Bahnhofshalle". Seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte er mit dem Roman "Die Schwester" (1994, dt. 1998); es folgten "Engel EXIT" (1995, dt. 1996) und im Herbst 2001 "Nachtarbeit". Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Topol lebt in Prag.

Auf Deutsch bereits erschienen:

"Zirkuszone", Suhrkamp 2007

"Die Teufelswerkstatt", Suhrkamp 2010

Foto: David Konečný

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