Jiří Gruša geboren 1938 in Pardubice (Böhmen), starb 2011 in Bad Oeynhausen. Er studierte Philosophie und Geschichte an der Prager Karls-Universität und erlangte als Mitwirkender am Prager Frühling Berühmtheit. Er war Journalist, Lyriker, Prosaist, Essayist, Übersetzer, Schriftsteller, Intellektueller, Dissident, Politiker, Botschafter und inniger Freund von Václav Havel. Jiří Gruša wurde 1981 ausgebürgert, weil auch er die Charta 77 unterzeichnet hatte. Nach der Samtenen Revolution 1989 machte er politische Karriere in der Tschechischen Republik und vertrat sein Land von 1998 bis 2004 als Botschafter in Wien. 2003 wählte ihn die internationale Schriftstellervereinigung PEN zu ihrem Präsidenten, ein Amt, das er von 2004 bis 2009 ausübte.

Foto: Václav Gruša

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