Gast der Leipziger Buchmesse 2019:

Der Prosaautor, Lyriker und Dramatiker Petr Stančík (*1968 in Rychnov nad Kněžnou) begann nach der Wende ein Regiestudium an der Prager Theaterhochschule DAMU, zog dann aber die Praxis als Fernsehregisseur vor. Kurz nach der Wende begann er erste literarische Texte zu veröffentlichen, Essays, Lyrik, vor allem aber Prosa, bis 2006 auch unter dem Pseudonym Petr Odillo Stradický – Stanczyk ze Strdic. 

Einer größeren Leserschaft wurde dann unter seinem wirklichen Namen Petr Stančík bekannt, zunächst als Autor phantasievoller Kinderbücher wie den Geschichten vom Dachs Chrujda, der Filme dreht bzw. zunächst einen Beschleuniger und dann einen Verlangsamer baut: Jezevec Chrujdatočí film (2014) und Jezevec Chrujda staví nejdřív urychlovač a pak zase pomalič (2015). An erwachsene Leser richten sich Pérák (2008, dt. als Pérák: Der Superheld aus Prag), in dem er an eine Prager Großstadtlegende aus der Kriegszeit anknüpft, und der mit einem Magnesia Litera ausgezeichnete Krimi Mlýn na mumie (2014). Typisch für Stančíks Poetik ist eine Mischung aus Fakten, Mystik, Humor und zügelloser Phantasie. 

Auf Deutsch erschienen: 

Pérák: Der Superheld aus Prag. Roman, übers. von Maria Sileny, edition clandestin 2019, (tsch. Originaltitel: Pérák)

Foto: David Konečný (Moravská zemská knihovna v Brně - České literární centrum) (CC BY-NC-ND 4.0)

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